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Tipps für Notfälle

Hier finden Sie hilfreiche Tipps, wie sie sich im Notfall verhalten sollten.

 

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Die Tierarztpraxis Neufeld hat beinahe täglich für Sie offen. Die Ordinationszeiten finden Sie hier.

 

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Aktuelles

SOMMERTIPPS für Ihren Vierbeiner

Vermeiden Sie lange Spaziergänge und ausgiebige Ballspiele tagsüber – am besten gehen Sie mit Ihrem Liebling ganz früh morgens oder erst spät abends spazieren, wenn die Temperaturen auf ein erträgliches Maß gesunken sind. Leider wird Überhitzung durch Überanstrengung oft erst viel zu spät durch den Besitzer wahrgenommen.

 

Symptome eines HITZSCHLAG:

Extremes Hecheln bis zur Maulatmung, Übelkeit, Bewusstlosigkeit, erhöhter Puls, Blutdruckabfall, Anstieg der inneren Körpertemperatur auf über 40°C, Hitzekrämpfe, Schock bis hin zum Tod

 

SOFORTMAßNAHMEN:

Verbringen Sie Ihr Tier an einen kühlen Ort, kühlen Sie Ihr Tier mit kaltem Wasser bis das Fell komplett durchnässt ist. Die Körpertemperatur sollte dabei nicht unter 39,4 °C fallen.

Ist Ihr Tier bei Bewusstsein, bieten Sie frisches kaltes Wasser zum Trinken an.

 

Ein Hitzschlag ist ein absoluter Notfall und sollte sofort tierärztlich behandelt werden.

Sorgen Sie für eine kühle Fahrt zu Ihrem Tierarzt (Klimaanlage!).

 

Stellen Sie Ihren Lieblingen immer ausreichend Wasser zum Trinken zur Verfügung.

 

Badeeinheiten bringen eine willkommene Abkühlung. Auch hier mit Maß und Ziel, denn manche Tiere neigen dazu beim Baden/Schwimmen zu viel an Wasser (ja, das gibt es auch!) zu trinken, wodurch es zu einer sogenannten WASSERVERGIFTUNG kommen kann. Hierbei führt eine Aufnahmen von großen Mengen an salzarmen Wasser zum Einströmen von Wasser in die Körperzellen, was wiederum zum Anschwellen des Gehirns führen kann.

 

Folgende Symptome treten bei einer Wasservergiftung auf:

Übelkeit bis hin zum Erbrechen, Durchfall, Abgeschlagenheit. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Kreislaufzusammenbruch bis hin zum Tod

 

Dies ist ein Notfall, bitte sofort zum Tierarzt!


HITZEFALLE AUTO

Lassen Sie auf keinen Fall, auch nicht für einige Minuten, Ihr Tier im Auto während der heißen Sommertage!

Im Auto steigen die Temperaturen, auch kurz nach Abdrehen der Klimaanlage, binnen kürzester Zeit auf über 60°C an (siehe Diagramm).


 

ERHITZTEN ASPHALT VERMEIDEN

Natürlich erhitzen sich auch Straßen und Gehsteige im Sommer sehr schnell. Vermeiden Sie daher asphaltierte Wege, sofern dies möglich ist. Sehr schnell kann es durch die Hitze auf den Böden zu schmerzhaften Verletzungen der Ballen kommen.

 

REISEN MIT TIER

Wie jedes Jahr und bei jeder Reise mit Ihrem Liebling gilt:

 

Informieren Sie sich vorab über die Einreisebestimmungen mit Ihrem Tier für das jeweilige Land (diese können von Jahr zu Jahr variieren, darüber hinaus gibt es für Hunde bestimmter Rassen auch Einreisebeschränkungen).

 

Checken Sie den Impfpass Ihres Haustieres.

 

Für Reisen ins EU-Ausland benötigt ihr Tier:

Einen gültigen EU-Impfausweis, ein Chipimplantat, das natürlich auch registriert ist, so wie eine gültige Tollwutimpfung. Wenn Sie sich unsicher diesbezüglich sind, suchen Sie mind. 3 Wochen vor Abreise Ihren Tierarzt auf.

 

In südlichen Urlaubsländern gibt es Stechmücken, die die gefürchtete Herzwurmerkrankung übertragen können, so wie auch Sandmücken, die Leishmaniose übertragen können. Daher ist es ganz wichtig entweder ein dafür geeignetes Halsband oder ein Spot on rechtzeitig aufzutragen und zusätzlich eine Breitbandentwurmungstablette, die auch gegen Herzwürmer wirksam ist, zu geben.

Aktion Aktiv gegen Zecken

Ab einer Außentemperatur von 7°C gehen Zecken wieder aktiv auf die Suche nach Ihren ersten Opfern für ihre Blutmahlzeit. Sie lauern auf Grashalmen, von wo sie wunderbar leicht auf uns und unsere Vierbeiner krabbeln können.

Diese lästigen Parasiten übertragen viele Infektionserkrankungen, sobald sie lange genug Blut saugen. Über ihre Mundwerkzeuge schleusen sie Ihren Speichel in die Blutbahn ihres Opfers, mit dem auch die viel bekannten FSME-Viren (nicht nur bei Menschen, auch bei Tieren) und Borrelien als auch Babesien (gerade an der ungarischen Grenze sind Zecken häufig mit Babesien verseucht), Hepatozoon, Anaplasmen, Mycoplasmen und im Mittelmeerraum (ab Slowenien)  Ehrlichien übertragen werden. Diese Erreger können schwerwiegende Symptome hervorrufen bis hin zu Organschäden und zum Tod führen.

 

 

 

 

 

Daher ist eine geeignete Zeckenprophylaxe bei Hund und Katze besonders wichtig.

Gerne berate ich Sie individuell zu den unterschiedlichen Möglichkeiten der Vorbeugung gegen Zecken.

Sollten Sie trotz der Prophylaxe Zecken an Ihrem Tier vorfinden, dann entfernen Sie diese unmittelbar mit einer geeigneten Zeckenzange.

Sämtliche Hausmittelchen wie "Kokosöl" und "Bersteinketten" sowie "Biologisch wirksame Produkte" sind völlig wirkungslos.